Gemeinde Eberhardzell

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Geschichte & Wappen

Geschichte des Teilortes Oberessendorf

Vorgeschichtliche Funde deuten darauf hin, dass Oberessendorf schon von den Kelten besiedelt war. Nach der Vertreibung der Römer durch die Alemannen im frühen 7. Jh. ließ sich ein Alemanne Namens "Esso" nieder. 797 zum ersten Mal urkundlich erwähnt, ist bereits 817 von zwei "Essindorf" die Rede. Die beiden Dörfer werden im 8./9. Jh. als Teil des Heistergaus um Waldsee genannt. Nach den Schenkungen von Angehörigen der sog. Bertholdsfamilie an die Klöster St. Gallen und Reichenau 805, 817 und noch im 10. Jh ist hier und im übrigen Heistergau mit Herrschaftsrechten dieses Geschlechts zu rechnen. Die späteren Nachrichten zeigen das Dorf als Teil der Herrschaft Waldsee, die 1331 von den Herren von Waldsee an Habsburg verkauft wurde. Nach mehreren anderweitigen Verpfändungen kam die ganze Herrschaft 1386 und 1406 pfandweise und schließlich 1454 als mannserbliche Inhabung an die Truchsessen von Waldburg. Bei diesen blieben die Herrschaftsrechte bis 1806.

Ab 1806 kam "Essendorf" zum Oberamt Waldsee und 1938 zum Kreis Biberach. Die beiden heutigen selbständigen Gemeinden Oberessendorf und Unteressendorf bildeten bis 1823 eine Gemeinde mit dem Namen "Essendorf". Die Gemeinde Oberessendorf wurde im Zuge der Gemeindereform zum 01. 01.1975 nach Eberhardzell eingemeindet.

Geschichtliches Bild von Oberessendorf
Geschichtliches Bild von Oberessendorf

Das Ortswappen:

Wappen
Wappen

Oberessendorf führt schon seit 1820 dieses Wappen. Es zeigt einen einköpfigen auffliegenden Adler. Wahrscheinlich ist es auf das fürstliche Haus Waldburg zurückzuführen.

Oberessendorf gehört zu den ersten Gemeinden, über die Urkunden im Landkreis Biberach vorliegen.

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Burgstraße 2
88436 Eberhardzell

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